Innere Medizin

Die Innere Medizin verlangt wie kaum ein anderes medizinisches Teilgebiet eine gesamte Betrachtungsweise des Patienten. Fast nie ist der innerlich erkrankte Patient nur Träger eines erkrankten Organs, vielmehr stehen primär erkrankte und andere betroffene Organe in Wechselwirkung miteinander. Folgeerkrankungen sind fast immer die Folge.

Fast ausnahmslos entstehen Krankheiten durch Zusammenwirken äußerer Erreger (Bakterien, Viren, Giftstoffe etc.), äußerer schädliche Einflüsse und innerer Einflüsse (Resistenzschwächen). Daher ist es hilfreich, den gesunden Organismus als vernetztes multistabiles Regelsystem zu betrachten und Krankheit als Störung in diesem System aufzufassen. Der physiologische (gesunde) Zustand ist dadurch charakterisiert, dass der Organismus ständig in der Lage ist, sich an veränderliche Bedingungen anzupassen unter Konstanthaltung lebenswichtiger innerer „Betriebsgrößen“ (Homöostase und Regulation).

Der kompensierte Zustand ist dann gegeben, wenn Störungen in einem Organ/ Gewebe durch Mehrleistung eines anderen Systems so ausgeglichen werden, dass lebenswichtige „Betriebsgrößen“ weiterhin konstant gehalten werden. Z. B. wird eine Blutarmut (Anämie) zu Beginn durch eine Mehrleistung des Herzens ausgeglichen. Dies geht so lange gut, bis eine Erschöpfung der Kompensationsmechanismen (hier das Herz) erreicht ist und das Herz z. B. ebenfalls erkrankt.

Der pathologische Zustand ist dadurch charakterisiert, dass bestimmte Funktionen nicht mehr den Anforderungen gerecht werden können (Insuffizienz). Zwischen physiologischen und pathologischen Zuständen bestehen fließende Übergänge. Der Organismus ist stets bestrebt, die elementaren Lebensabläufe konstant zu halten. So müssen z. B. Herz-Kreislauf-System, Atmungssystem und Blutstatus immer überwacht und gegebenenfalls vom Körper sofort reguliert werden. Andernfalls entstehen im Organismus bereits kurzfristig massive Schäden.

Aus diesem Grund dient das routinemäßige Blutbild, welches manche Pferdebesitzer wünschen eigentlich meist nur der Gewissensberuhigung des Pferdebesitzers. Ganz selten findet man in der Routine wirklich Abweichungen. Das wird aus den oben angeführten Erklärungen deutlich. Das Gefühl eines Pferdebesitzers ist das Entscheidende. Niemals käme ich auf die Idee einen Besitzer zu belächeln, der mich anruft und sagt, sein Pferd wäre heute irgendwie merkwürdig. Viel zu oft entwickelte aus meiner Erfahrung heraus in solch einem Fall ein Pferd eine Kolik, eine Blasenentzündung o.a, oder es fing sogar ein paar Tage später an zu lahmen.
Sie gehen täglich mit Ihrem Tier um und kennen es besser als jeder Tierarzt.
Vertrauen Sie ihrem Gefühl und nicht ausschließlich routinemäßig durchgeführten Blutuntersuchungen.

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Besondere Themen Rund ums Pferd

Immer wieder werde ich gebeten, im Rahmen meiner Praxistätigkeit, bestimmte Krankheiten des Pferdes ausführlicher zu erklären. So gerne ich das tun möchte, so häufig fehlt mir dazu einfach die Zeit. Deswegen werde ich in Zukunft auf dieser Seite häufig gefragte Themen ausführlicher beschreiben und ich hoffe ich kann damit allen Fragen gerecht werden.
Morbus Cushing beim Pferd
Pferd in Balance

Kaufuntersuchung

Sie möchten ein Pferd kaufen oder verkaufen und dafür eine „Kaufuntersuchung“ durchführen lassen? Um den Ablauf für alle Beteiligten zu optimieren, habe ich in meinem Merkblatt Erläuterungen aufgeführt, um Sie als Auftraggeber über wichtige Belange dieser Untersuchung aufzuklären.

Kaufuntersuchung Merkblatt zur Kaufuntersuchung

Entwurmung beim Pferd

Grundsätzlich gilt: ein Pferd ist nie frei von Darmparasiten. Um Erkrankungen durch übermässigen Wurmbefall vorzubeugen, ist es daher ratsam regelmäßig zu entwurmen. Die wichtigsten Informationen zu Wirkstoffen und Vorhgehensweisen zur Aufstellung eines Entwurmungsplans finden Sie hier:

Entwurmung